Die Antarktis ist der einzige Kontinent, auf den Fritz Putzhammer noch keinen Fuß gesetzt hat. Schulabschluss in England, danach mit dem Backpack um die Welt gezogen, in Spanien und Kanada studiert: „Ich denke, es gibt keinen besseren Weg seinen Horizont zu erweitern, als zu reisen“, findet der 29-jährige Project Manager von sentibar.

Auch seine Studienwahl – VWL und International Affairs - war davon geprägt, die Welt um sich herum verstehen zu wollen. Wie gelingt eine moderne Gesellschaft? Welche Faktoren treiben sie voran und wie interagieren individuelle Komponenten miteinander? Dieser Blick fürs Ganze und das Verständnis für Zusammenhänge sind Pfunde, mit denen Fritz jetzt in seiner Hauptaufgabe bei sentibar wuchern kann:  

„Wir liefern regelmäßig aktuelle Zahlen, Daten und Fakten, modern aufbereitet und thematisch zugeschnitten auf die genaue Nische eines Non-Profit- oder NGO-Kunden und helfen so, dessen Online-Präsenz aufzuwerten“

Als Project Manager bei sentibar betreut er zurzeit primär eine Projektzusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung – übrigens sein früherer Arbeitgeber. Das Ziel dieses Pilotprojektes ist die Datenbelieferung von Social Media-Nutzern im Non Profit-Bereich. „Wir liefern regelmäßig aktuelle Zahlen, Daten und Fakten, modern aufbereitet und thematisch zugeschnitten auf die genaue Nische eines Non-Profit- oder NGO-Kunden und helfen so, dessen Online-Präsenz aufzuwerten“, erklärt Fritz. “Außerdem helfe ich noch bei vielen anderen täglichen Management Aufgaben, die in unserem Team anfallen, wie zum Beispiel der Konzeption neuer Formatideen oder der Planung neuer Geschäftsfelder.“

Von einer Stiftung mit über 300 Mitarbeitern in ein junges Unternehmen

Von der etablierten Stiftung mit über 300 Mitarbeitern in ein ganz junges, kleines Unternehmen – für Fritz war dieser Wechsel spannend. Vorteile sieht er in beiden Welten: „Bei der Stiftung habe ich es sehr geschätzt, mich ganz tief in ein Arbeitsfeld einzuarbeiten, ein echter Experte für bestimmte Themen zu werden. Bei sentibar, einem Unternehmen in der Wachstumsphase, ist die Möglichkeit, gestaltend mitzuwirken dafür viel größer, hier gibt es jede Woche ganz neue Challenges, die bearbeitet werden wollen. Aber es gibt auch eine Gemeinsamkeit: mit einem wunderbaren Team und großartigen Menschen zusammenzuarbeiten.“

Das Zwischenmenschliche spielt für Fritz bei der Arbeit in der Tat eine große Rolle: „Wenn man mit den Menschen, mit denen man arbeitet, nicht klarkommt, kann das für mich auch kein größerer Gehaltsscheck kompensieren. Dementsprechend wichtig ist mir ein Team, bei dem alle Involvierten die gleiche Passion für ein gemeinsames Ziel teilen.“

Etwas bewirken zu können ist täglich aufs Neue Motivation für Fritz. „Nichts wäre für mich unattraktiver als eine Arbeit ohne wirklichen Sinn dahinter.“

Zu Höchstleistungen bei sentibar auflaufen lässt ihn außerdem sein großer Wissensdurst nach Statistiken und interessanten Fakten – perfekt für die Arbeit mit der sentibar engine, die gerade zu DER Datenbank für spannende facts & figures wächst.

Auch nach Feierabend legt Fritz seine analytische Herangehensweisen nicht ab

Seine analytische Herangehensweise an Projekt-Herausforderungen legt Fritz auch am Feierabend nicht so leicht ab: er liebt Rätsel. Besonders wenn der Weg zur Lösung nicht linear ist und man sich anstrengen muss, „out of the box“ zu denken. „Das Schöne an Rätseln ist, dass man sie, nachdem man sie selbst gelöst hat, dann immer wieder nutzen kann, um Freunde zu unterhalten und zu verblüffen. Und natürlich auch um sie etwas verzweifeln zu sehen …“

Bei so viel Analytik braucht der Project Manager aber auch ein kreatives Ventil – und das ist für Fritz das Kochen: „Ich mag es, ständig neue Rezepte in der Küche auszuprobieren, auch wenn man dann an einem Sonntag mal fünf oder mehr Stunden in der Küche verbringt. Die besten Rezepte notiert er dann in einem kleinen Notizbuch, damit er sie auch nach Jahren noch wiederfindet und nachkochen kann. Bis dahin wird Fritz neben seiner Arbeit noch viele Brettspielabende veranstalten, jede Menge lesen – „und viel zu viel Zeit auf Nachrichten- und Diskussionsseiten im Netz verbringen.“