„Viele Menschen produzieren viel Content,“ sagt Irene Michl, Co-Autorin des Bestsellers Think Content!, Beraterin, Trainerin und Hochschullektorin zu Themen rund um Content Marketing. Doch ist die reine Produktion von Inhalten wirklich effektiv?

Diese Frage diskutieren wir mit der erfahrenen Strategin aus Österreich. „Nein, sicher nicht. Ohne Erfolgsmessung kann es passieren, dass Ressourcen völlig falsch eingesetzt werden“, sagt sie. In ihrer Beratungstätigkeit stellt Irene immer wieder fest, dass es für Marketingverantwortliche extrem schwierig ist, die Performance von Inhalten zu analysieren und Schlüsse daraus zu ziehen. Vielen sei auch gar nicht bewusst, wie wichtig es ist, den Output überhaupt zu analysieren. Dabei ist es natürlich entscheidend, Ziele zu haben und deren Erreichung zu kontrollieren. Und aus den Erkenntnissen die zukünftigen Maßnahmen immer weiter zu verbessern, um Content Marketing wirksam zu machen.

Eine Erfahrung, die wir bei sentibar häufig in Kundengesprächen machen, ist: Zunächst muss überhaupt einmal definiert sein, WAS denn überhaupt gemessen werden soll. Je nach Marketingziel schaut man sich verschiedene Bereiche an: Interaktionsraten, Conversion, Leadgenerierung, Reichweite, SEO-Ranking... Sind diese definiert, steht die nächste Frage im Raum: WIE messen wir das? Zahlreiche Tools stehen zur Verfügung – vom Klassiker Google Analytics über den HubSpot, dazu noch Hootsuite, Buffer, Sprout Social, Geckoboard, Cyfe …

Doch welches Tool eignet sich für welche Anwendungen und Bedarfe? Und wie integriert und bedient man die Analysesoftware? Hier wird schon vor der Datenmessung die Hürde deutlich, die Irene auch bei vielen ihrer Kunden sieht. Muss jeder erst Tool-Experte werden, um effizientes Content Marketing zu machen? Wir finden, das ist nicht effizient für viele Unternehmen und ihre Marketingmitarbeiter.

Was es braucht, sind neben der verständlichen Analyse vor allem die richtigen Schlussfolgerungen aus den gewonnenen Daten

Daten aus verschiedenen Tools müssen extrahiert, bewertet und interpretiert werden. Denn letztlich entscheidend ist ja, die richtigen Rückschlüsse zu ziehen, die mir konkret helfen mein Content Marketing stetig zu optimieren. An dieser Stelle weist Irene auf die nächste Herausforderung hin: “Viele nehmen sich gar nicht die Zeit, die Reports anzuschauen. Und nicht jeder kann die gesammelten Daten auch richtig interpretieren.“ Das ist auch unsere Erfahrung im Aufbau und in der Betreuung von Content Marketing für B2B-Unternehmen. Was es braucht, sind neben der verständlichen Analyse vor allem die richtigen Schlussfolgerungen aus den gewonnenen Daten.

Wir sammeln für unsere Auftraggeber die relevanten Daten und stellen sie gebündelt und verständlich aufbereitet zur Verfügung: Anhand der Messwerte zeigen wir auf, ob und wie weit bestimmte Ziele, wie beispielsweise Online-Sichtbarkeit, Zielgruppengenauigkeit oder ein optimaler Content-Mix aus Inhalten verschiedener Quellen und Formate, erreicht wurden. Der Kunde erhält ein Dashboard für einen zentralen und einfachen Überblick über alle Kennzahlen und ihre Wirkung.

Aus den gemessenen Daten leiten wir dann konkrete Handlungsempfehlungen für unsere Kunden ab. Jede Erkenntnis, jedes Learning lassen wir wieder in die Content-Planung und -Kreation miteinfließen. Das sind wertvolle Stellschrauben, um das Content Marketing kontinuierlich bis zur maximalen Wirksamkeit zu optimieren, Schritt für Schritt.

Wer praxisnahe Ideen und neue Anregungen für effizientes Marketing mit Content sucht, dem empfehlen wir das Buch von Irene Michl und Miriam Löffler „Think Content!. Inzwischen ein absolutes Standardwerk der Branche, das jetzt in der zweiten, stark überarbeiteten Auflage erhältlich ist.

Das Buch ist erhältlich unter: https://www.rheinwerk-verlag.de/think-content_4127/?GPP=tc2019